Wie ist der Wind auf Ihrer Baustelle — jetzt
Wählen Sie Land und Ort (oder den Ort, der Ihrer Baustelle am nächsten liegt) — wir vergleichen den aktuellen Wind und die Böenvorhersage mit den typischen Betriebsgrenzen eines Krans. Die Grenzen sind überall gleich; unterschiedlich ist nur, wie oft sie in Ihrer Gegend überschritten werden.
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Dieselbe Physik, fünf Gesichter
Den Kran interessiert nicht, wie der Wind heißt — ihn interessiert, wie stark die Bö ist (ein plötzlicher Stoß von 2–3 Sekunden), denn genau die Bö und nicht die mittlere Geschwindigkeit drückt gegen Ausleger und Last. Für die Mietplanung ist es deshalb gleich, ob in Zagreb, Ljubljana, Belgrad oder Graz gebaut wird: Es gilt dieselbe Schwelle und dasselbe Anemometer. Der Unterschied liegt nur darin, an wie vielen Tagen im Jahr Ihre Gegend diese Schwelle überschreitet — und genau das bestimmen die lokalen Winde unten.
Böige Winde (Bora, Burja, Košava, Föhn) sind in der Bö oft 2–5× stärker als die mittlere Geschwindigkeit. Ein Kran ist bei einem Mittelwert von 30 km/h sicher — aber nicht, wenn dieser Mittelwert Böen von 80 km/h mit sich bringt.
An der Kranspitze ist der Wind spürbar stärker als in 10 m Höhe, für die die Vorhersage gilt. Deshalb hat immer das Anemometer am Kran selbst das letzte Wort, nicht eine App.
Quellen und Hinweis: Vorhersage — MET Norway, Locationforecast 2.0 (CC BY 4.0) über den eigenen Server /api/vjetar · Betriebsgrenzen von Kranen — CPA Tower Crane Interest Group TIN 020 und Liebherr (Windeinflüsse bei Kranbetrieb). Die Beschreibungen der lokalen Winde sind lehrreicher und informativer Natur; die Rekordwerte sind je Land mit Quellen belegt (HR — DHMZ/Maslenica; SI — promet.si, System „Burja"; RS — Romanić u. a. 2016; AT — Tirol meteo, Richtwert; BA — qualitativ, ohne lokalen Rekordwert). Sie stellen weder ein Angebot noch eine Arbeitsanweisung dar — maßgeblich sind die Herstellerangaben, das Anemometer am Kran und die Einschätzung des Kranführers.